Journalist – persona non grata?

Foto: Latizón TV

Immer mehr habe ich das Gefühl, dass man als Journalist unerwünscht ist. Vor einigen Jahren hat es langsam angefangen auf den Reisemessen. Und damit meine ich nicht das aktuelle Gerede um „Lügenpresse“ & Co.  – sondern eine Art Ablehnung oder Angst, die teilweise aus Unsicherheit und Unwissenheit entsteht. „Was will der von mir??“

Wir wollen im Normalfall keine reißerischen Details ans Licht zerren, wir wollen kein Geld für einen Bericht oder Artikel – sondern nur eine ganz normale Berichterstattung. “ Einen Bericht über meinen Stand? „Nee, brauch ich nicht; will ich nicht.“ Aber auf der anderen Seite die Beschwerde über rückläufige Umsätze. „Zu uns kommt ja keiner.“ Ahja, warum wohl? Leider muss ich hier – als Deutsche – sagen, es sind meistens die Deutschen, die eine Reise, ein Land oder eine Besonderheit aus Lateinamerika vorstellen, uns Journalisten dabei aber mit einer gewissen Unfreundlichkeit begegnen. Im gleichen Atemzug aber die Herzlichkeit der Latinos preisen. Irgendwas habt ihr da nicht ganz verstanden, liebe Lateinamerikafreunde.

Und diese Arroganz, die einem besonders auf den Reisemessen immer mehr begegnet, macht mich traurig. Denn schließlich vertreten wir hier mit die schönsten und herzlichsten Flecken der Erde. Ich gehe aber jetzt mal mit gutem Beispiel voran und sage: Genug mit dem Negativen!!

2018 ist Panama eines der Partnerländer der CMT-Reisemesse in Stuttgart. Und das präsentiert sich freundlich und offen und – und das ist nun die bekannte Ausnahme unter den Miesepetern aus unserem schönen Deutschland – mit ganz viel Herzblut.

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