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In diesem Blog ermöglicht Chefredakteurin Ursulina allen Freunde von Lateinamerika und von Latizón TV einen Blick hinter die Kulissen des Fernsehsenders und des Kulturkreises. Hintergrundinfos, Kommentare und Diskussionen , lasst Euch überraschen, was es da an Kuriosem und Interessantem zu berichten gibt.


Und Ihr seid natürlich alle herzlich dazu eingeladen, mitzumachen: Schreibt uns Eure Meinung, gebt einen Kommentar ab oder schickt uns einen eigenen Beitrag! Wir freuen uns über Eure Beteiligung.

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> Guatemala in München                                   > Día de los muertos - immer einen Film wert?

> Kinofilm „Cabros de Mierda“                           > Spielt ihr mit euren Kindern?

> Weihnachtsmärkte

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Titel: Guatemala in München

Autor: Ursulina Pittrof

Datum: 5. Juli 2018


 


















 

















 




























 

Endlich! Nun gibt es also ein Guatemaltekisches Café in München. Guatemuc heißt es - genauer gesagt "Guatemuc con corazón". Und dieses "con corazón" - mit Herz - das habe ich sofort gespürt im Café im Münchener Werksviertel Mitte. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier Klein-Guatemala geschaffen. Ich staune, ich betrachte und ich bin überrascht. So viel guatemaltekisches Flair hätte ich nicht erwartet. Obwohl - wer die Menschen kennt, die dahinter stecken, der weiß, dass sie gerne auf solche Details achten. Und dass sie gerne ihr Guatemala nach München bringen. Ob den  Kaffee "Isabel"  von der familieneigenen Plantage in Guatemala oder Original-Türen und Tischverzierungen aus Guatemala. Karin Wölfel vom guatemaltekischen Honorarkonsulat zeigt mir stolz die Einrichtung. Vor allem sie und Isabel Keller haben ihre deutliche Handschrift im Guatemuc hinterlassen. Doch sie betonen, dass viele Familienmitglieder und Freunde an der Entstehung des Cafés beteiligt waren. Vielleicht fühlt man sich hier deshalb gleich wie zuhause - zuhause in Guatemala, das nun seit kurzem also in München liegt. Die Großmutter von Isabel war sogar extra für die Eröffnung des Cafés nach München gekommen und erfreute die Gäste mit einer flotten Erzählung über die Geschichte der Kaffeplantage – eine Geschichte, in der die Familie die viele Höhen und Tiefen durchlebt hatte. In diesem Café fühle ich mich sofort wohl. Es sind Kleinigkeiten. Hier eine bunte Tischdecke, da ein paar kleine Figuren aus Guatemala. Immer mehr "Kleinigkeiten" aus Guatemala entdecke ich, Kleinigkeiten, die das Café zu einem wundervollen Ganzen machen. Besonders faszinierend auch die Dekoration der Decke mit vielen verschiedenen Pflanzen.

Ich gehe nach draußen auf die sommerliche Terrasse und fühle mich gleich ein bisschen wie im Urlaub am Strand. Diese Terrasse, so die einhellige Meinung bei der Eröffnungsfeier - wird ganz bestimmt viele Besucher anziehen.

Erfreut über das gelungene Café zeigte sich auch der Honorarkonsul von Guatemala in München, Werner Eckart. Seine Familie ist eng mit der Geschichte der Familie Keller verknüpft. Sichtlich gerührt nahm er deswegen auch die Mitbringsel aus Guatemala entgegen.

Von dem großen Unglück, das kurz danach Guatemala heimsuchte, ahnte man zur Eröffnung des Cafés in München noch nichts. Doch nur wenige Stunden später brach der Vulkan Fuego aus. Und während wir uns hier über ein Stück Guatemala freuen dürfen, wurde vielen Menschen dort ein Stück ihrer Heimat genommen. Karin Wölfel ruft daher zu Spenden für ihre Landsleute auf. Jeder, der die Menschen in Guatemala unterstützen möchte, kann das über den Verein Guate Pro e.V. tun. Und ich denke, das tun viele sicher gerne – con corazón.











 

















 




























 

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Titel: Kinofilm „Cabros de Mierda“

Autor: Ursulina Pittrof

Datum: 10. Juli 2018


 


















 

















 




























 

Die Militärdiktatur unter Pinochet hat schon für viele Kinofilme der letzten Zeit als reale Vorlage gedient. Auch der Film „Cabros de Mierda“ des chilenischen Regisseurs Gonzalo Justiniano nimmt sich dieses komplexen, aber auch dankbaren Themas an. Die Umsetzung ist rundum gelungen. Justiniano hat ein sehr persönliches Drama gebastelt, das genau dort ansetzt, wo die kriminellen und verwerflichen Machenschaften der Militärjunta am meisten Schmerz verursachen; im Zwischenmenschlichen, in den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, in den Familien und verwandtschaftlichen Verbindungen.

Im Mittelpunkt des Films steht die erotische Beziehung zwischen der Aktivistin Gladys und dem aus den USA stammenden Missionar Samuel. Dieser wohnt während seiner christlichen Mission in Chile bei Gladys und deren Familie. Wie sollte es auch anders sein – schon nach kurzer Zeit erliegt der tugendhafte Jüngling den weiblichen Reizen, und auch Gladys selbst findet in dem Geistlichen mehr als nur einen Freund. Mit zunehmender Zeit, in der sich Samuel bei Gladys aufhält, gerät dieser auch immer tiefer in den Kampf der Aktivistin gegen das Militärregime Pinochet. Als Samuel schließlich von der Polizei wegen seines Einsatzes festgenommen wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf...


Ein fesselnder und gleichsam betrüblicher Thriller, ein Drama, beispielhaft für viele andere persönliche Schicksale in dieser Zeit in Chile. Beste Kinounterhaltung, wenn nicht das Wissen um den realen Hintergrund der Geschichte den Zuschauer schnell auf den Boden der (traurigen) Tatsachen zurückholen würde. Ein wirklich guter Film, aber... Tolle schauspielerische Leistung, allerdings... So wie diese Sätze unvollendet bleiben, bleibt letztlich auch die Aufarbeitung der Greueltaten der Militärdikatur in Chile unvollendet. Unvollendet, weil es keinen Abschluss dafür geben darf. Die Erinnerung daran muss uns ständig davor warnen, die gleichen Fehler erneut zu begehen. Und ein Film wie „Cabros die Mierda“ trägt wesentlich dazu bei.












 

















 




























 

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Foto: Regisseur Gonzalo Justiniano (Latizón TV)



 


















 

















 




























 

Titel: Weihnachtsmärkte

Autor: Ursulina Pittrof

Datum: 23. Dezember 2017


 


















 

















 




























 

Strohsterne, Wachskerzen und Lateinamerika. Genau - Lateinamerika gehört mittlerweile zu unseren Weihnachts- und Christkindlmärkten dazu, wie der Zuckerguss auf die Lebkuchen. Genau deshalb findet man dort auch immer häufiger einen Stand, der zumindest einen Bezug zu Lateinamerika hat. Im alpenländischen Bad Reichenhall steht eine Lateinamerika-Hütte inmitten der bekannten Stände für Punsch und Christbaumschmuck. Im Wald hinter dem 10.000 Einwohner großen Kösching bei Eichstätt findet man friedlich malmende Alpakas und auf dem Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchener Werksviertel trifft man auf einen Stand aus Guatemala.

Es beginnt wieder zu schneien. Im Wald bei Kösching sucht ein Reh im Schnee nach Futter, nicht weit daneben bestaunen auf dem Weihnachtsmarkt Besucher die Alpakas Wastl und Gustl. Immer wieder werden die Besitzer, die insgesamt 17 Alpakas besitzen, nach den beiden hier gefragt. Sie verkaufen hier Kleidung aus der warmen Alpakawolle. Das Reh im Wald bemerkt kaum einer.

Der Christkindlmarkt in Bad Reichenhall liegt verschneit mitten in der Stadt. Umrahmt von mittlerweile weißen Berggifeln ist es hier Idylle pur. Es gibt verschiedene Hütten. Eine Glühwein-Hütte, eine Punsch-Hütte, eine Kartoffel- und eine Würstl-Hütte. Soweit so gut. Dazu kommen eine Honig-Hütte, eine Essig- und Öl-Hütte und eine Sippen-Hütte. Auch das ist noch nichts allzu Ungewöhnliches. Doch mittendrin eine Französische Hütte und eben eine Lateinamerika-Hütte. Wie ein Exot sieht sie nicht aus. Und auch kaum jemand wundert sich darüber. So als würde sie schon immer dazu gehören. Tut sie eigentlich auf. Denn Roberto Pereda und seine Tochter sind schon seit vielen Jahren mit ihren Kinderartikeln auf den Märkten in ganz Bayern mit dabei.

Das geflügelte Pferd Pegasus leuchtet hoch über den Eingangstoren zum Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchener Werksviertel und versetzt mich gleich in eine besondere Stimmung. Es ist mittlerweile eiskalt, aber der schöne Schnee ist schon wieder dem Regen gewichen. Trotzdem ist der Weihnachtsmarkt im Werksviertel gut besucht. Ich mache mich auf die Suche nach dem Stand aus Guatemala. Und an diesem gibt es etwas, dass man allerdings auf einem Weihnachtsmarkt nicht erwartet:

                                                                            Eis.

Doch bei genauerem Hinsehen, wird man auch hier wieder überrascht. Das täuschend echt aussehende Eis ist eine Seife und stammt aus den geschickten Händen der Guatemaltekin Claudia Küffner. Ob Muscheln, Blumen oder nun eben Eis. Claudia zaubert viele gutriechende Seifen. Bisher verkauft sie ihre kreationen nur bei solchen Gelegenheiten, sie träumt aber davon, einmal einen eigenen Laden zu haben.

Überrascht bleiben viele Besucher stehen. Doch gekauft wird kaum etwas, so erzählt mir Karin Wölfel, die ebenfalls aus Guatemala stammt. Vielleicht verbinden viele einen deutschen Weihnachtsmarkt eben doch vor allem mit Glühwein und Schupfnudeln? Diese Stände sind jedenfalls auf jedem Weihnachtsmarkt gut besucht. Auf manchen Weihnachtsmärkten findet man sogar fast nur noch Getränke und Essen. Was - auch angesichts der Witterungsbedingungen - vielleicht verständlich ist. Denn die meist ehrenamtlichen Helfer stehen stundenlang oft so gut wie umsonst in der Kälte.

Fehlen Stände mit Handwerkskunst, fehlt den meisten Besuchern aber auch wieder etwas. Es gehört eben einfach dazu. Genau wie Lateinamerika. Am Guatemala-Stand auf dem Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchener Werksviertel gibt es auch typisch guatemaltekische Süßigkeiten. Die Guatemalteken erzählen mit stolz, wie sie alle heißen: Colochos, bocadillos, pepitorias und bolitas. Sie enthalten Kürbiskerne oder Kokosflocken. Außerdem finde ich eine typisch guatemaltekische Marmelade aus Tamarinde, Mango, Chili und Guave. Einmal etwas anderes, als die übliche Erdbeer- oder Preiselbeermarmelade.

Am Stand neben an verkauft das Kartoffelmuseum seine Kartoffel-Lebkuchen. Einige Stückchen zum Probieren auslegen, dürfen sie aufgrund der Bestimmungen leider nicht. Was schade ist, denn wer einmal die kleinen Kartoffel-Lebkuchen probiert hat, der wird sicher öfters an diesem Stand - oder im Museum - vorbeischauen.













 

















 




























 

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Foto: Pegasus begrüßt die Gäste auf dem Zauberhaften Weihnachtsmarkt im Münchener Werksviertel (Latizón TV)



 


















 

















 




























 

Titel: Día de los muertos - immer einen Film wert?

Autor: Ursulina Pittrof

Datum: 6. November 2017


 


















 

















 




























 

Muss es schon wieder ein Animationsfilm über den mexikanischen "Día de los muertos" sein?? Das war mein erster Gedanke, als die Einladung zur Pressekonferenz von "Coco" in meinem Postfach aufblinkte. "Nein", war mein 2. Gedanke, das kennt doch mittlerweile schon jeder. Und doch scheint dem nicht so zu sein. Selbst über das deutsche Pendant, die Feierlichkeiten zu Allerheiligen wissen viele hierzulange nur wenig bescheid. Klar, es ist ein Feiertag, zumindest in den südlichen Bundesländern - aber was sonst? Auch der volle Kinosaal beim Film "Coco" bewies das Gegenteil. Also gut, jetzt eben die Disney-Vision. Zugegebenermaßen, die 1. Szenen haben mich nicht wirklich überzeugt. Aber dann hat mich der Film doch in seinen Bann gezogen: Die Mischung aus Animations- und fast schon menschlichen Zügen der Charaktere, die immer weider mitreißende Mariachimusik (auch wenn ich mich da wiederum frage, warum uns Deutschen vor allem diese Musik aus der Vielfalt der lateinamerikanischen Musik so beeindruckt), und die anrührende und zugleich spannende Geschichte - eine Spannung, die wiederum nicht neu ist, denn dass ein mexikanischer Junge nur bis zum Morgengrauen Zeit hat, um zwischen der Welt der Lebenden und der Toten hin- und herzureisen, und es dabei natürlich ein Happy End gibt, das sollte sich nun doch fast jeder Liebhaber von (lateinamerikanischen) Filmen denken können. Vielleicht ist es aber gerade dieses entspannende Spannende, das solche Filme so liebenswert macht. Der Disneyfilm steht da seinen Vorgängern in nichts nach. Es sind die kleinen Details, die "Coco" zu etwas Einzigartigem machen, die gut gesetzten Ponten, die liebenswerten Besonderheiten der mexikanischen Region Oaxaca??, die die Macher des Films in langer Vorbereitung zur Recherche besuchten. Bezeichnend finde ich aber auch, dass Filme wie "Coco" oder der thematisch ebenfalls am Día de los muertos in Mexiko angesiedelte Film "Manolo und das Buch des Lebens" Animationsfilme sind und beide aus den USA stammen. das Interesse an der mexikanischen Kultur scheint also in den USA doch stark vorhanden zu sein. Wobei ich diesen kleinen  Tick Authentizität, den vielleicht ein mexikanischer Regisseur wie bei "Manolo und das Buch des Lebens" besser in den Film einbringen kann, bei "Coco" etwas vermisse...













 

















 




























 

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Foto: Schmuckstück aus Mexiko (Latizón TV)



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Titel: Spielt ihr mit euren Kindern?

Autor: Ursulina Pittrof

Datum: 9. August 2018

18:30 Uhr, es hat immer noch 30 Grad in der Hitzewelle des Sommers 2018. Die meisten genießen ihren Feierabend am See, auf dem Balkon oder mit einem Eis im Schatten. In einem älteren Kino ohne Klimaanlage ist es drückend heiß. Trotzdem ist der Saal gut gefüllt, als der Film startet. Sicher ein lang erwarteter Blockbuster? Eher nicht. Sondern ein Film, der schon einige Wochen in den deutschen Kinos zu sehen ist. Es ist ein Film, über einen Mann, der - anders als manch einer seiner Vorgänger - die Menschen berührt. Kein Superstar, kein Sportler, kein berühmter Sänger. Aber einer, dem die Menschen  zuhören. Egal, wie sie sonst zur katholischen Kirche stehen. Es ist der Argentinier, Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes, wie der gleichnamige Film von Wim Wenders besagt. Und wahrscheinlich ist es das, was die Menschen trotz der hohen Temperaturen in einen nicht klimatisierten Saal gehen lässt.

"Spielt ihr mit euren Kindern?" ist eine der zentralen Fragen, die Papst Franziskus in den Raum stellt. Zeit für die Familie, weg vom Alltagsstress - das ist dem Kirchenoberhaupt wichtig.














 

















 




























 

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"Papst Franziskus - Ein Manns eines Wortes" ist wie eine eineinhalbstündige Predigt, eine Predigt von Papst Franziskus. Im Vergleich zu den sonst oft üblichen Predigten in unseren Kirchen, ist die Ansprache des Oberhirten der katholischen Kirche jedoch kein bisschen langweilig oder schwer verständlich. Im Gegenteil: sie trifft uns genau in unserem Leben, sie stimmt nachdenklich, sie lässt uns zustimmen. Denn die Themen, die der Argentinier anspricht, sind aktuell, modern und zukunftsorientiert. Und sie betreffen uns alle. Jeden einzelnen als Individuum, aber auch uns alle in einer Gemeinschaft, als Menschen.

Der Film, sicher kein Meisterwerk von Wim Wenders, 2 Interviews, gemischt mit Szenen von den Reisen des Papstes, in Zusammenhang gesetzt mit Franz von Assisi. Das ist im Grunde schon alles. Die Aussage des Films trifft dennoch den Nerv der Zeit.

Und so ist der Film von Erfolgsregisseur Wim Wenders das Portrait eines beeindruckenden Mannes, der die Zeichen unserer Zeit erkennt, und alles dafür tut, uns Menschen zum Umdenken zu bewegen. Ganz im Sinne seines Namenspatrons, dem Heiligen Franz von Assisi.